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BLV-Referat Pensionäre

Vorsitzender: Alexander Fesl

 

"Schöne Stiege" und Steuern

Die "Schöne Stiege"
Blick in das volle Haus
Der Steuerexperte Andreas Fesseler

Die 2. Veranstaltung im Jahr 2011 führte rund 70 Pensionärinnen und Pensionäre wieder nach Riedlingen.

In dem Ackerbürgerhaus aus dem 16. Jahrhundert  mit der "Schönen Stiege" hat das Museum für Stadt- und Kirchengeschichte, Archäologie und Volkskunst eine neue Bleibe  gefunden. Das Museum gibt Einblick in die Wohn- und Lebensweise derRiedlinger im Mittelalter, ebenso in die geschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung der Donaustadt.

Weiterhin werden Kostbarkeiten der Hinterglasmaltechnik aus dem 18./19. Jahrhundert gezeigt. Im 3. Stockwerk ist augenblicklich eine Sonderausstellung mit dem Motto: "... dass ich in den Himmel komm". Auf vielfältige Art und Weise werden Gegen­stände der Volksfrömmigkeit präsentiert, so z. B. Bruderschaftszeichen, Rosenkränze, Wachs- und Haarbilder und religiöse Porzellanfiguren. Die drei Gruppen der BLV-Senioren haben einen guten Überblick von dem Heimatmuseum "Schöne Stiege" erhalten und wurden zu weiteren vertiefenden Besuchen angeregt.

Nach diesem kulturellen Punkt tat eine Stärkung mit Kaffee und Kuchen gut.

Danach stellte sich Herr Clemens Hartelt vor. Er ist der Nachfolger von Herrn Soulier als Vorsitzender des Landesbezirks Südwürttemberg.

Herr Herrling stellte Herrn Fesseler vom Finanzamt Biberach vor und der zweite Höhepunkt des Nachmittages folgte: "Steuerfragen für Senioren". Herr Fesseler hat gekonnt die trockene Materie praxisnah und gut verständlich erläutert. Fast andächtig lauschte die große Zahl der Zuhörer den Ausführungen über steuer­pflichtige Einkünfte, Freibeträge und Steuerermäßigungen.

Von großem Interesse waren die Ausführungen zur Steuerer­klärung mit Elster. Alle Fragen hat Herr Fesseler geduldig und kompetent beantwortet.

Herr Franz verabschiedete die Teilnehmer, dankte für die gut besuchte Veranstaltung und gab noch einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2012.

 

Pensionärsteam Landesbezirk Südwürttemberg

Reinhilde Amann
Erwin Franz
Erich Herrling

 

 

 

Informationsveranstaltung für Pensionäre in Südwürttemberg

Herr Rößler zeigt Besonderheiten von Sigmaringen
vor dem Schloss Sigmaringen
Das Hohenzollernwappen
Augenarzt Dr. Wolf gibt Ratschläge
Aufmerksame Zuhörer beim Referat

Am 11.Mai 2011 fanden sich 50 Personen in der Hohenzollerstadt Sigmaringen ein. Herr Franz begrüßte die Anwesenden und teilte sie in zwei Gruppen ein.  

Die erste Gruppe machte sich in Richtung Schloss Hohenzollern auf. 1077 wurde die Burg hoch über der Donau erstmals erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich die Burg zum heutigen fürstlichen Residenzschloss.

Neben der Führung durch die Prunkräume erzählte der junge Mann über die Geschichte des Hauses, den historischen Besonderheiten und dem Leben in den früheren Jahrhunderten.

Die größte Waffensammlung mit seltenen und kostbaren Stücken aus dem 14.-20. Jahrhundert (rund 3.000 Exponate) bildete den Abschluss dieser eindrucksvollen Schlossführung.

Parallel führte Herr Rößler die andere Gruppe durch die Stadt Sigmaringen. Sigmaringen ist eine Station der westlichen Oberschwäbischen Barockstraße, in der noch das Flair vergangener Tage lebt. Das malerische Stadtbild der ehemaligen Residenzstadt hat Herr Rößler den Teilnehmern mit großem Engagement und Sachkenntnis unterbreitet. Das heutige Aussehen ist zum großen Teil im 19-Jahrhundert entstanden. Marktplatz, Leopoldsplatz, Rathaus, Prinzenbau, Hoftheater, Bürgerhäuser und letzte Relikte der Stadtbefestigung wurden im Rundgang angesteuert. 

Nachmittags im Soldatenheim präsentierte uns Dr. Wolf, Geschäftsführer der Augenklinik am Schloss, mit seinem Team "Gutes Sehen bis ins hohe Alter" sehr anschaulich. Schwerpunkte des Vortrages waren die Früherkennung,  die Risikofaktoren und die Vorbeugungsmaßnahmen der altersbedingten Makuladegeneration. ( vgl. www.augenklinik ...?)

Nach einer Diskussionsrunde erläuterte Herr Franz die Beihilfevorschriften für Sehhilfen mit Diskussion. 

Herr Franz bedankte sich mit einem Präsent bei Dr. Wolf und seinem Team für die informativen Ausführungen; ebenso sprach er Herrn Rößler (früher VHL-Vorsitzender, Ehrenvorsitzender BLV) den Dank für seine Bereitschaft zur Stadtführung und der Mitorganisation dieses erlebnisreichen Tages aus und übergab ein Geschenk.

Herr Franz wünschte allen eine gute Zeit und eine gute Heimfahrt. 

Pensionärsteam Landesbezirk Südwürttemberg

Erwin Franz, Reinhilde Amann, Erich Herrling

 

 

Regionalgruppe 2:Hohenlohe/Main-Tauber - Vollmachten und die Neiddiskussionen über die Beamtenversorgung

Haus des Kurgastes in Bad Mergentheim

Treffen der Pensionäre in Bad Mergentheim

Im Cafe Amadeus im Kurpark von Bad Mergentheim trafen sich am 15.11. 2010 die Kolleginnen und Kollegen der RG 2 zu einer äußerst informativen Gesprächsrunde. Bernard Kurze, Pensionärsbeauftragter der Regionalgruppe führte in das Thema Vollmachten ein.

Bei der Vermögenssorge sind Bank- und Depotvollmachten der geläufige Regelfall. Die Verfügung über anderweitige Vermögenswerte müsse gesondert benannt werden. Für Immobiliengeschäfte, die Aufnahme von Darlehen, Schenkungen oder handelsgewerbliche Maßnahmen seien allerdings notarielle Vollmachten erforderlich.
Privat können Maßnahmen zur Gesundheitssorge und für Pflegemaßnahmen schriftlich geregelt werden. Dabei ist zu entscheiden: Wer ist an Stelle des Betroffenen entscheidungsberechtigt bei der Medikamentation, insbesondere wenn Bewusstseinsbeeinträchtigungen auftreten? Wer darf Krankheitsunterlagen einsehen? Wer entscheidet im Bedarfsfall über die medizinische Therapie? Wer sorgt für die Durchführung der Patientenverfügung?

Die Teilnehmer zeigten sich äußerst nachdenklich bei diesen Fragestellungen, insbesondere auch beim Thema: Aufenthalt und Wohnungsangelegenheit. Wer handelt bei Mietverträgen oder bei einer notwendigen Heimunterbringung? Wer erledigt Anliegen mit den Behörden, mit dem LBV, mit der Beihilfestelle, mit dem Finanzamt, mit der Post, mit dem Fernmeldewesen, aber auch mit den Versicherungen?

Bei rechtzeitigen Absprachen erspart man sich Überraschungen. Für notwendige alltägliche Verrichtungen wie Hausinstandhaltung, Grundstückspflege und Begleitung im Krankheitsfall  sind rechtzeitige Vorkehrungen hilfreich.

In der 2.Gesprächsrunde referierte Alexander Fesl, der Pensionärsvertreter des BLV-BW und Mitglied im Vorstand des BRH-BW über Aktuelles aus der Vorstandstätigkeit. Großen Ärger bereiten in den letzten Jahren insbesondere im „Sommerloch“ die unseriösen, polemischen und tendenziösen Berichte in den Medien über die angeblichen Privilegien der Pensionäre. Natürlich könne man die Höhe der Pensionen ins Verhältnis zur Höhe der Renten setzen, so Fesl. Man dürfe aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die unterschiedlichen Bildungsniveaus, die Steuerzahlungen und die Krankenversicherungskosten im Alter wie auch die Unterschiede in den Erwerbsbiografien der „durchschnittlichen“ Pensionäre und Rentenempfänger bleiben bei diesen Vergleichen immer unberücksichtigt. Sehr erregt haben sich die Teilnehmer über den Antrag der badenwürttembergischen Grünen, die Beihilfe bei den Versorgungsempfängern von 70 % auf 50 % zu reduzieren. Dies ergäbe eine Zusatzbelastung je nach Krankenkasse von monatlich 250 bis 400 Euro pro Person. In Gesprächen mit den Fraktionsvorsitzenden wird vom Vorstand versucht mit Fakten die falschen Behauptungen richtigzustellen und die „Neiddebatte“ zu versachlichen, berichtet Alexander Fesl.

Die Zeit war schnell vergangen und man traf sich anschließend mit den aktiven Kollegen auf der Regionalgruppenversammlung, wodurch der Kontakt zu den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen wieder vertieft werden konnte. Sehr interessant waren auch die Ausführungen über die aktuellen Dienstthemen. Bereichert wurde diese Veranstaltung noch durch eine Betriebsbesichtigung bei einem namhaften Produktionsbetrieb der heimischen Region, der Firma Roto Dach- und Solartechnologie in Bad Mergentheim.

Insgesamt ein langer Tag mit hohem Informationsgehalt..

Bernard Kurze

Versammlung der Pensionär-Regionalgruppenvorsitzenden von Nordbaden

Am 10.11.2010 trafen sich die BLV-Bezirksvorsitzenden und ihre Stellvertreter  an der Balthasar-Neumann-Schule in Bruchsal. Der Vorsitzende Günther Prokopy begrüßte die zahlreich erschienenen Bezirksvorsitzenden und ihre Stellvertreter sowie die Referenten Herrn Speck, ehemaliger Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, Herrn Fesl, den Referenten  für Pensionäre im Geschäftsführenden Vorstand des BLV, und Herrn Gräber, den Vorsitzenden des BLV Nordbaden. Anschließend begrüßte Herr Kneis in Vertretung des Schulleiters und wünschte der Versammlung einen guten Verlauf.

Herr Speck führte in die Besteuerung der Pensionäre ein, wobei er betonte, dass sich für die Pensionäre gegenüber den Aktiven nicht viel geändert hat. Zum Grundfreibetrag kommt der „Altersentlastungsfreibetrag ab 65“ hinzu. Es entwickelte sich eine Diskussion über die außergewöhnlichen Belastungen. Weiterhin wies der Referent darauf hin, dass ca. 150 Mrd. € jedes Jahr vererbt werden, doch nur jeder 3. Erbfall durch ein Testament geregelt ist. Der Referent empfahl hier dringend eine Regelung zu treffen.

Herr Spitz berichtete über die gelungene  Sommer-Veranstaltung in Bruchsal. Morgens wurde das  Musikautomaten-Museum besichtigt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen führte der Nachtwächter, Herr Bannholzer,  durch die mittelalterliche Stadt Heidelsheim.

Herr Fesl berichtete,  dass  der Vorstand sehr besorgt sei über die Hetzjagd gegen Pensionäre. Zum Beispiel wollen die Grünen deren Beihilfe auf 50 % kürzen. Außerdem sollen  die Pensionen von den aktiven Bezügen abgekoppelt werden. In diesem Zusammenhang verurteilte er die Artikel in der Bildzeitung und des Steuerzahlerbundes und verwies auf das in der BNN veröffentlichte Interview, in dem der Bundesvorsitzende des BRH, Herr Berberich, die Behauptungen widerlegte.

Herr Gräber, der neu in den HPR gewählt wurde, zeigte auf, dass es dort nur um Ressourcen gehe und der Mensch zu kurz komme. So soll eine Lehrerreserve gebildet werden, obwohl in den Berufsschulen die Lehrer für den Pflichtunterricht  fehlen. Weiterhin informierte er über die aktuelle Stellensituation, das elektronische Tagebuch und die Dienstrechtsreform. Aus dem Kreis der Pensionäre von Nordbaden seien zwei Anträge zur Delegiertenversammlung im Jahr 2011 eingebracht worden.

Nach Abschluss der Diskussion bedankte sich Herr Prokopy bei den Referenten und den Bezirksvorsitzenden für die rege Diskussion und wünschte eine gute Heimfahrt.

K. Spitz

Kultur-Geld-Vorsorge - Pensionärsveranstaltung im Landesbezirk Südwürttemberg

Das BLV-Pensionärsteam konnte an einem sonnigen Oktobertag mehr als 70 interessierte Mitglieder und Gäste in Riedlingen begrüßen.

Herr Aßfalg, „der“ Experte für die Stadtgeschichte,  begann den Stadtrundgang an der Donau mit Blick auf Fachwerkhäuser, Kirche und Rathaus. Das nächste Ziel war die Stadtpfarrkirche St. Georg. Ausführlich erläuterte Herr Aßfalg die Geschichte der Kirche und die Ausgestaltung. Am Rathaus - mit Staffelgiebel - vorbei ging es zum Marktplatz, der mit bürgerlichen Fachwerkhäusern geschmückt ist, die in der Erbauerzeit überwiegend als Wirtshäuser benutzt wurden.

Die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer... lesen Sie weiter...

 

BLV-Nordwürttemberg Pensionäre

Am 27. November 2009 referierten unsere Kollegen, Herr Manfred Till und Herr Erich Herrling in der Stuttgarter Steinbeisschule über die für uns Pensionäre so aktuelle Themen, wie

  • Leistungen der Beihilfe für Ruheständler und
  • Das Erbrecht und seine aktuellen Änderungen

Wolfgang Häring konnte 120 Interessierte, die der Einladung gefolgt waren, begrüßen, diese  folgten den fundierten Ausführung mit großer Aufmerksamkeit.
Frau Iris Fröhlich und Herr Alexander Fesl, Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands, nutzen zudem die Gelegenheit, über Entwicklungen und Probleme, die vor allem die Ruheständler betrifft. zu informieren.

Die Schulleitung lud anschließend zu einer Besichtigung der Werkstätten ein, denn tagszuvor hatte die Steinbeisschule zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, so dass noch viele Präsentationen zu sehen waren.

Die Regionalgruppe 1 (Böblingen) lud ihre Pensionäre am 3. Mai 2010 nach Sindelfingen zu einer Informationsveranstaltung über folgende Themen ein:

Erbrecht (Informationen von Herrn Herrling vom 27.11.2009 wurden weitergegeben)
Vorlagen einer Generalvollmacht im Alter
Musterbeispiel einer Patientenverfügung

Im Anschluss daran nahmen viele der Pensionäre gerne die Gelegenheit wahr, an der Regionalgruppenversammlung in der Gottlieb-Daimler-Schule 1 teilzunehmen und bei Kaffee und Kuchen oder bei einem Gläschen Wein und Butterbrezeln auch das Gespräch mit den noch aktiven Kolleginnen und Kollegen zu suchen.

Wolfgang Häring

 

Interessante Pensionärsveranstaltung in Radolfzell

Auch die 2. Veranstaltung der Pensionärinnen und Pensionäre in Südbaden am 1. Juni in Radolfzell hatte wieder so großen Zuspruch, so dass die Veranstaltung für den  15. Juli 2010 erneut angeboten wurde.
Frau Christine Schmitt, Vorsitzende der Regionalgruppe Bodensee und Stellvertreterin für Südbaden, organisierte eine ansprechende kulturelle Veranstaltung.
Begrüßt wurden  die zahlreichen Teilnehmer von Herrn Wernet, einem pensioniertem Kollegen aus Radolfzell, der zu Beginn viel Interessantes zur Stadtgeschichte zu erzählen wusste. Bei der anschließenden Führung durch das Münster erfuhren die anwesenden Kolleginnen und Kollegen viel Wissenswertes über diesen eindrucksvollen Kirchenbau.
Nach einem gemütlichen Mittagessen im Yachtclub, mit Blick auf den Bodensee, schloss sich ein Rundgang durch die Altstadt an. Bei Kaffee und Kuchen wurde den Teilnehmern zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung  die Gelegenheit geboten, untereinander ins Gespräch zu kommen und weitere Informationen zu geplanten BLV-Pensionärsveranstaltungen zu erhalten.

Hildegard Brenneis

Mitteilung BLV Pensionäre Südbaden

Die angekündigte Wiederholungsveranstaltung am

15. Juli 2010 in Radolfzell

(Kulturprogramm; Münsterbesichtigung, Altstadt Radolfzell) entfällt.
Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt erneut angeboten.

Christina Schmitt (Organisatorin)

BLV-Pensionäre Südwürttemberg im Landtag

Ein Teil der Abgeordneten und der Pensionäre im Landtagsfoyer
v.l.n.r. Abgeordnete Locherer, Berroth, Rastätter, Rivoir
Beim Gespräch mit den Abgeordneten
In der BLV-Geschäftsstelle

Am 6. Mai 2010 sind die verschiedenen Regionalgruppen nach Vorplanung durch die Pensionärsgruppe Südwürttemberg in eigener Regie in die Landeshauptstadt gereist. Die Regionalgruppenbeauftragten von Ulm, Oberschwaben-Bodensee, Neckar-Alb und Zollernalb organisierten die Fahrt nach Stuttgart. Im Vorprogramm wurden folgende Angebote wahrgenommen:

- Haus der Geschichte

- Besuch der Landesbibliothek

- Besuch der Geschäftsstelle des BLV in der Schwabstraße: die Geschäftstellenleiterin Frau Kurz und Geschäftsführer Herr Fechner stellten sich als Ansprechpartner zur Verfügung und gaben bereitwillig Auskunft. Es entwickelte sich eine rege Diskussion, wobei Pensionärs- und Rentnerrelevante, aber auch bildungspolitische Themen zur Sprache kamen.

- Stadtbummel (im Regen) und Einkäufe.

 

Gegen 15:30 Uhr versammelten sich rund 40 Pensionäre vor dem Landtag. Gleichzeitig trafen zur Überraschung der Gruppe prominente Politiker ein, für die wir den Eingang freihalten mussten: Ministerpräsident Mappus, Kultusministerin Schick, Staatsminister Rau und der amerikanische Generalkonsul mit Landtagspräsident Straub zu seinem Antrittsbesuch im Landtag.

Eine Dame des Besucherdienstes nahm die Gruppe in Empfang. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in den Ablauf des Programms nahmen wir zum Einführungsvortrag im Moser-Saal Platz. Ein weiterer Mitarbeiter, der früher im Schuldienst war, erklärte anschaulich die Arbeit des Landtags und den Ablauf der Entstehung eines Gesetzes.

Anschließend nahmen wir auf der Besuchertribüne des Landtags Platz und verfolgten rund eine halbe Stunde lang die Kurz-Statements der Fraktionen zu verschiedenen Tagesordnungspunkten, z. B. zur Begrenzung des Flächenverbrauchs im Land und zum „Grünbuch zur Europäischen Bürgerinitiative“. Die Sitzung leitete Frau stellv. Präsidentin Christa Vossschulte. Zur Begründung der letztlich in die Ausschüsse verwiesenen bzw. verabschiedeten Anträge sprachen auch die Fachminister Pfister und Rech. Mancher Abgeordneter musste mit einer nach Sekunden berechneten Redezeit auskommen. Zu unserer Überraschung und Freude fanden sich zur anschließenden Diskussion folgende Mitglieder des Landtags ein:

  • Frau MdL Heiderose Berroth, FDP
  • Frau Mdl Renate Rastätter, Grüne
  • Herr Mdl Paul Locherer, CDU
  • Herr Mdl Martin Rivoir, SPD

In einer intensiven und engagierten, aber sachlichen Diskussion standen aktuelle Themen im Vordergrund. Aus der Bildungspolitik waren dies die Schulstandorte der Werkrealschule und damit zusammenhängend auch die Auswirkungen auf die zweijährigen Berufsfachschulen. Einstimmigkeit herrschte bei den Mitgliedern des Landtags über die Notwendigkeit, für unsere Bildung mehr Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Konflikte mit dem Finanzministerium wurden aber dargelegt. Von Seiten der BLV-Gruppe wurde der Einstellungsmodus für die Junglehrer thematisiert, insbesondere wegen der finanziellen Durststrecke zwischen dem Ende des Vorbereitungsdienstes und dem Einstellungszeitpunkt erst zu Beginn des Unterrichts im neuen Schuljahr. Auch die daraus resultierende Abwanderungstendenz in andere Bundesländer wurde thematisiert. Wegen der knappen Finanzmittel machten uns die Volksvertreter hier aber keine Hoffung auf Änderung.

Der Vorsitzende der Landesbezirksgruppe Pensionäre für Südwürttemberg, Erwin Franz, bedankte sich für das Engagement und die offene Diskussion im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir gingen zufrieden, mit vielen neuen Eindrücken und weiter diskutierend zum Bahnhof.

 

Reinhilde Amann

Erich Herrling

Pensionärsteam Südwürttemberg

 

 

Großer Erfolg der Pensionärsveranstaltung in Südbaden

interessierte Zuhörer
Pausengespräche
v.r.nach l Herr Herrling, Herr Grieshaber, Frau Brenneis

Die Plätze des großen Konferenzraumes der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in Freiburg waren bis auf den letzten Platz belegt. Von den über 140 Anmeldungen zu dieser Veranstaltung konnten nicht alle Interessenten zugelassen werden. Deshalb wurde  gleich zu Beginn ein neuer Termin für diese gefragte Veranstaltung vereinbart:

Donnerstag, 14. Oktober 2010 in Radolfzell

Für alle  noch auf der Warteliste stehenden Interessenten wurde die Teilnahme an diesem neuen Termin reserviert und für weitere interessierte Personen wird die Veranstaltung rechtzeitig im BLV-Magazin bekannt gegeben.

Begrüßt wurden die Teilnehmer der Freiburger Veranstaltung von Hildegard Brenneis, der Vorsitzenden der Pensionäre des Landesverbandes Südbaden, unterstützt von Frau Christina Schmitt, ihrer Stellvertreterin aus Radolfzell.
Herr OStD Grieshaber, der Schulleiter der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, hieß alle im Hause herzlich willkommen und gab einen kurzen Überblick über das schulische Angebot seiner Schule.

Aus der Abteilung Nahrung wurde beispielhaft ein reichhaltiges Buffet zur Stärkung aller Teilnehmer in der Pause angeboten. Ein herzliches Dankeschön ging an das aktive BLV-Mitglied, Herrn Fritz Martin aus der Nahrungsabteilung, der für die reibungslose Organisation dieser Veranstaltung im Hause sorgte.
Die beiden Hauptpersonen der Veranstaltung, Herr StD a.D. Manfred Till und Herr StD a.D Erich Herrling, beide aus Ravensburg angereist, hielten ihre hochinteressanten Referate zu den Themengebieten der Pflege, der Beihilfe und des Erbrechts. Gebannt folgten die Zuhörer den Vorträgen und den Antworten zu den aus dem Publikum gestellten Fragen. Mit großem Beifall wurden beide Vorträge honoriert.

Nach dem Abschluss der Veranstaltung  meldeten sich gleich einige Kolleginnen und Kollegen zur nächsten Veranstaltung am 1. Juni 2010 in Radolfzell an. Es wird eine kulturelle Veranstaltung sein, die gleichzeitig in dieser Ausgabe des BLV- Magazins vorgestellt wird.

Hildegard Brenneis